Fragen zur Gruppe

Seid ihr so was wie eine Organisation oder ein Verein?

Nein. Wir sind weder eine offizielle Organisation, noch ein Verein, sondern eine Interessengemeinschaft, also eine Gruppe von Gleichgesinnten und Freunden, die unter dem Banner der Erben der Bojer ihrer Faszination nachgehen und dem Mittelalter wieder etwas Leben einhauchen. Daher gibt es bei uns weder feste Kosten, noch Verpflichtungen, nur die Bitte, sich einzubringen und gemeinsam Spaß und Freude daran zu haben. Unsere Absicht einer historischen Darstellung ist dabei jedoch durchaus ernst gemeint.


Kann jeder bei euch mitmachen?

Generell ist uns erst mal jeder willkommen, der ernsthaftes Interesse und Spaß an der Sache mit uns teilt, sich gern in einer Gruppe engagiert und gern nach mittelalterlich historischer Art lagert, kämpft, handwerkt...
Erfahrung ist hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich, nur der Wille, zu lernen.
Ansonsten muss man einfach sehen, ob es passt.


Wie kann man bei euch mitmachen?

Nun, zuerst mal sollte man sich vorstellen. Am besten, einfach bei uns auf Facebook rein schauen oder ruhig unsere Leitung, Nalia zu Sorkifalud, ansprechen. Oder uns einfach mal auf einem der Märkte bzw. Lager "überfallen" und fragen. Wir wollen generell die Leute kennen lernen, die zu uns kommen möchten, um zu sehen, ob die Chemie stimmt.


Kostet die Mitgliedschaft was?

Nein. Es gibt keinerlei Betragspflichten oder ähnliches, da wir kein Verein sind, sondern lediglich eine private Gruppierung.


Wer hat die Leitung?

Die Leitung der Gruppe hat Nalia zu Sorkifalud.


Gibt es auch Familien mit Kindern in der Gruppe?

Bis jetzt nicht. Es spricht generell also aber auch nichts dagegen. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Lagern nun mal anstrengend ist und ein völlig anderer Alltag, selbst wenn es nur übers Wochenende ist.
Auch hier gilt: Man muss halt sehen, ob es passt.


Sind Tiere erlaubt?

Warum nicht? Es muss nur abgeklärt sein. Läufige Hündinnen müssen allerdings zu Hause bleiben und es ist wünschenswert das diese geimpft und entwurmt sind sind. Jeder ist für sein Tier verantwortlich! Schlafplatz und Futter

 

Organisatorisches

Wo und wie organisiert ihr euch?

Generell wird alles über unsere Facebook - Gruppe und einen dortigen Gruppenchat koordiniert.
Es wäre also hilfreich, einen Account dort zu haben, um sich aktiv am Gruppengeschehen jenseits der Lager zu beteiligen und auf dem Laufenden zu sein.


Wann werden Lager, Treffen und andere Veranstaltungen geplant?

Die Lagerplanung findet in der Regel im November und Dezember statt.
Austausch ist während der Lagersaison ob es noch mal in frage kommt oder nicht.


Wo wird gelagert?

Alle Informationen zu geplanten Heerlagern finden sich in der Rubrik Termine. Spontane Treffen werden auf Facebook koordiniert, also sollte man sich dort ebenfalls auf dem Laufenden halten.


Kann jeder Lager oder Treffen vorschlagen?

Natürlich, wir sind für alle Vorschläge offen und diese sind auch erwünscht.


Muss man an allen Veranstaltungen teilnehmen?

Nein. Es gibt bei uns keine Verpflichtungen. Aber wir freuen uns natürlich immer über zahlreiche Teilnahme.


Muss ich beim Auf- und Abbau helfen?

Ja, sofern es möglich ist, sollte jeder mithelfen.
Wer aber aus irgendwelchen Gründen nun mal nicht von Anfang an dabei sein kann, früher weg muss, oder aber vielleicht sogar aus anderen Gründen eingeschränkt ist, braucht sich deshalb keine Sorgen zu machen. Es gibt ja auch so immer genug zu tun.


Wie funktioniert das mit der Verpflegung?

Die Hauptmahlzeiten werden vor jedem Lager besprochen und die Köche können sich gerne abwechseln. Frühstück und Abendbrot gilt das Selbstversorger Prinzip.
Um Getränke muss sich jeder selber kümmern da es zu viele unterschiedliche Geschmäcker gibt. Mineralwasser ist bestand des Lagers.


Allgemeines

Was brauche ich an Grundausstattung?

Generell gilt, vieles findet sich mit der Zeit und kaum etwas ist von Anfang an in historischer Variante nötig, bis auf eine Grundausstattung an Gewandung. Für den Anfang genügt eine zeitlich passende und stimmige Grundausstattung (Europäisches Mittelalter durch die Jahrhunderte) mit Hemd und Hose für Herren, ein Kleid für Damen, dazu jeweils Gürtel, Umhang oder Gugel und im Idealfall Schuhe und eine (Gürtel-)Tasche.

Kleidung:
Wichtig ist vor allem natürlich die passende Gewandung. Die hängt davon ab, welchen Zeitraum und welches Herkunftsgebiet man darstellen möchte. Infos geben wir natürlich immer gern. Wer gar nichts hat, dem kann, vorausgesetzt er bringt ein gewisses Budget mit, vor Ort sicher auch auf dem Markt geholfen werden. Keine Angst vor Fehlern, der eigene Anspruch wächst mit der Zeit. Für den Anfang muss es eben einfach ins Bild passen und nicht all zu sehr nach Phantasie ausschauen.
Ansonsten vor allem warme Kleidung, denn nachts kann es sehr kalt werden, sogar im Sommer. Das können auch die warmen Jogginghosen und ein Kapuzenpullover sein. Nachts, wenn die Besucher weg sind, sieht das keiner, also ist alles erlaubt, was warm hält.

Rüstung und Waffen:
Rüstung oder Waffen sind nicht zwingend erforderlich. Wer aber unter Rüstung und Waffen darstellen oder die Schwertkunst erlernen möchte, der muss sich die Ausstattung dafür selbst beschaffen. Natürlich findet man aber bei uns immer Rat.

Schlafplatz:
Es muss nicht gleich ein mittelalterliches Steckbett sein, obwohl das natürlich schön wäre. Es genügen aber auch Iso-Matte, Luftmatratze und Schlafsack, und natürlich eine schöne Wolldecke oder etwas ähnliches, was authentisch wirkt, womit sich die Schlafstatt dann auch tarnen lässt.
Auch Felle sind gegen die Kälte sehr zu empfehlen und haben dazu noch gleich die passen Optik, sind aber natürlich kein Muss.

Für's leibliche Wohl:
Zwar ist bei uns noch keiner verhungert und es hat sich noch immer eine Lösung gefunden, doch man  sollte sich zumindest einen Becher und eine Schale und / oder einen Teller aus Ton oder Holz besorgen, sowie eigenes Besteck aus Holz oder Metall, das in die Zeit passt. Auf das Thema Verpflegung gehen wir unter Organisatorisches näher ein.

Nützliches:
Auf lange Sicht empfiehlt es sich, sich eine Holztruhe oder etwas ähnliches anzuschaffen, wenn man regelmäßig mitlagert. Die ist nicht nur ideal, um die eigene Ausstattung zu verstauen und zu transportieren, sondern sieht auch noch gut aus. Eine Truhe mit flachem Deckel bietet außerdem eine gute Abstellmöglichkeit für Kerzen oder ähnliches.

Auch Kerzenhalter für Stumpenkerzen, sei es nun aus Eisen oder Holz, die gut und sicher stehen, sind sehr zu empfehlen, wenn man nachts im Zelt nicht mit der Taschenlampe hantieren möchte. Ausreichend Kerzen natürlich nicht vergessen. Sofern in passender Optik, wären auch Laternen eine Möglichkeit.
Außerdem sind eine kleine Reiseapotheke und Mückenspray nie verkehrt, aber natürlich kein Muss.


Brauche ich ein eigenes Zelt?

Nein ein Gastzelt ist vorhanden. Die Plätze sind aber begrenzt. Alles wird besprochen.


Wie ist das rechtlich mit den Waffen?

Uff. Keine Frage, die leicht zu beantworten ist. Zunächst mal gilt das deutsche Waffengesetz. Dieses sieht aber im Rahmen der so genannten Brauchtumspflege einige Ausnahmen vor, d. h. so lang der Veranstalter es nicht untersagt, sind in der Regel Schaukampfwaffen auf dem Gelände gestattet, so lang diese gesichert geführt werden und für Dritte nicht unmittelbar zugänglich sind.
Eine Zusammenstellung der betreffenden Gesetzesabschnitte und die genaue Regelung ist im Archiv zu finden, wir übernehmen jedoch keine Gewähr. Man sollte sich also auch stetig selbst auf dem Laufenden halten.


Was bedeutet eigentlich "A"?

"A" bedeutet in diesem Fall authentisch. Wenn man im Zusammenhang mit historischen Darstellungen davon spricht, dass etwas "A" ist oder eben nicht, meint man damit also die Authentizität.
Wird also z. B. darum gebeten, das Lager "A" zu halten bedeutet das im Klartext: Kein Plastikzeug, moderne Verpackungen, Flaschen oder anderes modernes Material oder Kleidung herum liegen zu lassen. Das gilt natürlich auch für das eigene Erscheinungsbild. Keiner hat was gegen Brillenträger, Medikamente oder Hilfsmittel. Aber mit verspiegelter Sonnenbrille und Smartphone nützt die authentischste Rüstung nichts.


Was bedeutet "Histotainment"?

Der Begriff "Histotainment" setzt sich aus den englischen Begriffen "History", zu Deutsch Geschichte, und "Entertainment", zu Deutsch Unterhaltung, zusammen. Man könnte also von unterhaltender Geschichte sprechen.
Im Prinzip bedeutet das, dass wir eben nicht nur zum Anschauen da sind, wenn wir auf Märkten und Veranstaltungen lagern, wie in einem Museum, sondern Geschichte zum Anfassen, Erleben und Staunen.
Die Besucher sollen ruhig Fragen stellen dürfen, sich umsehen, etwas erklären oder zeigen lassen, oder eben auch einmal selbst Kettenhemd oder Helm in Händen halten können, sofern deren Besitzer einverstanden sind, natürlich nur in unserem Beisein. Demonstrationen im Umgang mit Waffen können hier ebenso dazu gehören, wie einfach einige Informationen zu Rüstung oder Kleidung zu geben.


Muss ich Geschichts- oder Schaukampfexperte sein?       

Natürlich nicht. Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu wissen, so lange man dazu steht oder weiß, wer es wissen könnte.
Trotzdem sollte man sich mit der Zeit schon etwas mit der Materie befassen, so wie bei allem, was man tut. Man macht ja auch keinen Sport, ohne die Regeln oder die Ausrüstung zu kennen.

Sollte man in die Situation kommen, dass Besucher etwas Fragen, worüber man sich nicht sicher ist, oder es nicht weiß, ist das nicht weiter schlimm. Einfach zugeben, oder jemanden dazu holen, der vielleicht mehr darüber weiß. Jeder hat doch mit der Zeit so seine "Steckenpferde". Selbes gilt natürlich vor allem auch dann, wenn nach dem Umgang mit Waffen gefragt wird.
Zuzugeben etwas nicht zu wissen oder sich Hilfe dazu holen ist immer besser, als einen Besucher mit Halbwahrheiten abzuspeisen.

 

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